E-Zigaretten, Lügen als Warnung -

Bildung

Bildung

Ich rege mich ja des öfteren über die Medien auf, die jedes Vorurteil über E-Zigaretten aufgreifen und die Öffentlichkeit verunsichern.
Von Explosionen über Formaldehyd ist dort alles vertreten und ich warte nur darauf, dass ich bald lese, dass meine geliebte E-Zigarette impotent macht.

Nun hat Die Berliner Morgenpost über Studenten der Charité berichtet, die Schulen besuchen, um vor dem Rauchen zu warnen.
An sich, tolle Aktion! Ich denke jeder Raucher, oder Ex-Raucher wünscht sich, dass er nie mit den Pyros angefangen hätte und wer weiß, vielleicht schaffen es die Studenten wirklich, dass eine oder andere Kind vom Rauchen abzuhalten.

Warum ich mich trotzdem etwas über den Artikel ärgere versteckt sich im vorletzten Absatz:

“In Berlin redet man mit den Schülern natürlich auch über Wasserpfeifen und E-Zigaretten”, sagt Thevathasan. Gerade die elektronischen Glühstängel würden konsequent unterschätzt. “Die Folgen sind lange nicht so drastisch wie bei normalem Tabak”, sagt der Student, “doch gesund ist so ein Teil immer noch nicht und für die Schüler damit eine klassische Einstiegsdroge.”

So, richtig ist meiner Meinung nach: Nichtdampfen ist gesünder als dampfen. Also völlig in Ordnung, dass die Studies mit den Kindern auch über E-Zigaretten reden.

Aber doch bitte die Wahrheit! Wenn der Student schon dem Reporter gegenüber mit Unwahrheiten argumentiert, was erzählt er dann den Kindern?
Ich denke Aufklärung ist gut und wichtig. Aber egal wie gut die Sache ist, für die man argumentiert, wenn die eigenen Argumente falsch sind, kann dadurch mehr Schaden als Gutes entstehen. Die Gefahr ist, dass die Kinder später skeptisch werden, wenn sie diese Lüge enttarnen und auch die wichtigen Wahrheiten dieser Aktion in Frage stellen könnten.

MM

 

 

 


Kommentar schreiben


Noch keine Kommentare

- sale3 - deal2